
Laut IATA (2025) schließen vollständig digital dokumentierte Fälle 45 % schneller. Die Nachweise der Störung hindern die Airline daran, Ihren Fall als „außergewöhnlichen Umstand“ abzulegen, ohne etwas vorzulegen.
Was zählt
Jedes Dokument, das die ursprüngliche Buchung, die Verspätung oder Annullierung und die dadurch entstandenen Kosten festhält.
- Bordkarte (Papier oder App).
- Bestätigung mit Buchungscode (PNR) und Flugnummer.
- Belege für Mahlzeiten, Hotel und Transfer, wenn Sie gestrandet sind.
- E-Mails und SMS der Gesellschaft mit Datum und Uhrzeit.
- Foto der Anzeigetafel oder der App mit der neuen Uhrzeit.
Ohne das ist es schwer, Entschädigungsrechte zu verteidigen. Damit startet die No win, no fee-Vereinbarung mit einer brauchbaren Akte.
So ordnen Sie es
- Foto der Tafel und der Bordkarte.
- Ein Cloud-Ordner mit PDFs.
- Tatsächliche Ankunftszeit (Türöffnung) gegen die planmäßige.
- Fehlt der Grund: unabhängiges Flugtracking.
Die EASA (2024) bezifferte 62 % der Akten, die wegen unleserlicher oder unvollständiger Unterlagen hängen bleiben.
Häufige Fragen
Bordkarte verloren?
Es reicht die Buchungsmail, der App-Pass oder der PNR. Damit lässt sich der Flug prüfen.
Wie lange Belege aufheben?
Mindestens drei Jahre; in Deutschland passt das zur regelmäßigen Verjährung.
Zählt ein Screenshot?
Ja, wenn Datum, Flug und Status sichtbar sind. Mehrere sind besser.
Die Airline nennt keinen Grund?
Fordern Sie ihn trotzdem schriftlich. Tracking und Verspätungsmeldung des Flughafens helfen.
Brauche ich einen PIR, wenn auch der Koffer spät kam?
Ja: der PIR ist ein anderer Anspruch (Gepäck).
Nachweise wiegen nicht schwer
Ein klares PDF ist mehr wert als ein WhatsApp-Verlauf. Laden Sie bei Compensall hoch, was Sie haben, und ergänzen Sie den Rest später; warten Sie nicht auf die „perfekte Mappe“.

